| Aquatronica System |
| Sonntag, 23. Juli 2006 um 20:20 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
.:: Aquariencomputer "Aquatronica" ::.Im folgenden Bericht möchte ich den Aquariencomputer „Aquatronica“ vorstellen, der für mich mittlerweile zum Spitzengerät unter den Aquariencomputern zählt. Ein paar Gründe vorweg: Stabilität, großes Display, einfache Bedienung, Bussystem (Plug&Play), kleine kompakte und robuste Bauweise, preisgünstig, Blackout-Funktion, stetige Weiterentwicklung: neue interessante Zusatzmodule angekündigt, usw. Aufbau des Computers Auf der Leistungseinheit befinden sich die Steckdosen, Stromversorgung, Speicher und alle USB-Stecker für die Peripheriegeräte. Diese wird wiederum mit dem Controller verbunden, der die Steuerzentrale des Systems darstellt, wunderbar klein ist und sauber verarbeitet wurde. Mit ihm kann das System händisch programmiert und gesteuert werden bzw. werden auf seinem Display (das angenehm groß und meiner Meinung nach übersichtlich gestaltet ist) die aktuellen Messwerte, Warnmeldungen und Zustände der Steckdosen angezeigt. Mit einem Controller können bis zu 10 Leistungseinheiten angesprochen werden, was auch für sehr große Anlagen ausreichend sein sollte. Die Leistungseinheiten sind ebenfalls mit unterschiedlichen Steckdosen erhältlich (Länderunterschiede). Besonders interessant ist die Leistungseinheit mit 4 Schutzkontakt- und 4 Eurosteckdosen (die z.B. für Heizstäbe usw. verwendet werden können), also insgesamt 8 Steckdosen. Pro Leistungseinheit können 6 Peripheriegeräte (USB-Interfacesschnittstellen) und jeweils ein Temperatursensor und Niveausensor angeschlossen werden.
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Elektroden, Sonden, Interfaces Für die korrekte Kommunikation zwischen Computer und Elektroden bzw. Sonden sorgt das zugehörige Interface (pro Elektrode/Sonde wird ein Interface benötigt). Ausnahmen davon sind die Temperatursonde und Niveausonde, die direkt an die Leistungseinheit angeschlossen werden. Weitere Temperatursonden und Niveausonden können über ein zusätzliches Interface angeschlossen werden (ein gemeinsames Interface für Temperatur und Niveau). Nun zu einem wunderbaren Feature des Computers: „Plug&Play“ - d.h. die angesteckten Elektroden bzw. Sonden werden automatisch erkannt und der entsprechende Menüpunkt auf dem Controller/Software freigeschaltet (vorher nicht vorhanden). Man muss nur mehr einen Namen vergeben und „Enter“ drücken - ab diesen Zeitpunkt ist die Komponente angemeldet und kann verwendet werden. Beim Abstecken wird natürlich das Fehlen automatisch erkannt und ein Meldung angezeigt. Von nun an wird kein Wert mehr am Controller angezeigt - steckt man die Komponente wieder an, werden sofort die aktuellen Werte wieder dargestellt. Möchte man eine Elektrode/Sonde entgültig entfernen, muss man am Controller (ein Untermenüpunkt) auf „Trennen“ gehen. ![]() Beispiel: pH-Modul
Lecksensor (Leakage Sensor) Der Lecksensor erlaubt es, sich vor auslaufendem Wasser zu schützen. Bei einem Wasserschaden können so einige Funktionen aktiviert oder deaktiviert, um so den Schaden zu begrenzen. Dieser Sensor ermittelt sowohl einen Auslauf von Süß- als auch von Salzwasser. Der Sensor benötigt, um an das System angeschlossen zu werden, die entsprechende Schnittstelle. Auf der Unterseite befinden sich -wie unten zu sehen- Metallstifte. Es reicht, wenn nur 2 Stifte duch Wasser leitend verbunden werden um sofort einen Alarm auszulösen. Nach mehreren Tests kann ich sagen, dass das Modul zuverlässig arbeitet.
Lecksensor
Lecksensor-Interface Die Water Leakage-Schnittstelle erlaubt es, an das System einen oder mehrere (2 Lecksensoren pro Interface) Lecksensoren anzuschließen. Die Warnmeldungen können auch per E-Mail oder SMS versandt werden, wenn die entsprechenden Ethernet- oder GSM-Module angeschlossen sind.
![]() Lecksensor-Interface PC-Interface/Software (Serial/USB) Eine wichtige Komponente, die das Arbeiten mit dem Computer sehr erleichtert, ist das PC-Interface. Mit ihm ist es möglich, den Controller vollständig über die Software zu steuern, programmieren, Updates aufzuspielen, Messwertverläufe und „Live-Messwerte“ anzeigen zu lassen. Weiters kann man verschiedene Konfigurationen speichern, um sie bei Bedarf wieder auf den Aquatronica aufzuspielen. Erwähnt werden soll noch, dass die Software Änderung sofort an den Computer schickt, was aber bis jetzt noch nie ein Problem dargestellt hat. Man sollte sich nur eventuell vor einer Änderungen überlegen, ob sie denn auch Sinn macht (z.B. die Lampen innerhalb kurzer Zeit ein- und ausschalten). Neues Produkt: Nun gibt es auch ein USB-Interface - damit erspart man sich eine Serial-USB-Konverter (z.B. für Notebooks,...)
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PC-Interfaces
Ethernetmodul Das Ethernetmodul erlaubt mit dem Controller über das Internet oder eine LAN-Verbindung zu kommunizieren. Dadurch kann der Benutzer das Aquarium Controller System auf zwei unterschiedliche Arten überwachen: * durch die Verbindung über das Internet, über einen Browser; * durch ein LAN-Netzwerk. In beiden Fällen können die entsprechenden Aquariumsdaten überwacht werden und einige der wichtigsten Einstellungen vorgenommen werden. Außerdem kann die E-Mail-Benachrichtigung für Alarmmeldungen aktiviert werden, d.h. man erhält eine E-Mail an die gewünschte Adresse, falls Anomalien auftreten. ![]() Ethernet-Modul
SMS-Modul Mit Hilfe des SMS-Moduls können Alarmmeldungen des Aquatronica-Computers an Handy’s (SIM-Karte) geschickt bzw. gezielt aktuelle Werte/Zustände abgefragt werden. Da immer unvorhergesehene Ereignisse auftreten können und das meistens, wenn man nicht zu Hause ist, stellt dieses Modul eines der wichtigsten Komponenten des Computers dar, da z.B der Schaden bei einem Stromausfall immens sein kann. Prinzipiell lassen sich für alle Sensorgruppen Alarme verschicken, also z.B. Temperatur, Lecksensor, Niveau,… Weiters wird eine SMS bei einem Stromausfall verschickt bzw. wenn der Controller defekt/getrennt sein sollte. Tritt nun irgendein Fehler/Alarm auf (z.B. zu niedrige Temperatur), wird eine SMS an die angegebenen Handynummern geschickt. Wurde ein Alarm wieder beendet, wird ebenfalls eine entsprechende SMS versendet (z.B. wenn der Strom wieder da ist). Eine weitere nützliche Funktion des SMS-Moduls ist, dass zu jeder Zeit die aktuellen Werte/Zustände der Sensoren abgefragt werden können. Dazu wird einfach eine SMS von jedem x-beliebigen Handy an die Tel.nummer des SMS-Moduls geschickt mit dem Text „Info“. Hierauf erhält man innerhalb weniger Sekunden eine Antwort-SMS mit den aktuellen Werten/Zuständen. Man kann auch nur einzelne Werte/Zustände abfragen wie z.B. nur die Temperatur („Info T“). Möchte man im Urlaub z.B. der "Urlaubsvertretung" eine Nachricht zukommen lassen, kann man sich ebenfalls des Moduls bedienen. Wenn man eine SMS mit dem Anfangswort "Text:" schickt, wird alles, was nach "Text:" steht, an den Controller geschickt. Es wird ein Signalton ausgegeben und am Controller erscheint ein "Brief-Symbol". Danach kann man durch auswählen des Menüpunkts "SMS lesen" den Text lesen. Also "Text: Bitte Abschäumer reinigen!" --> am Controller wird angezeigt: "Bitte Abschäumer reinigen!" Das SMS-Modul lässt sich nun, seit dem letzten Update (Version 7.0), über den Controller und die Software programmieren. Dabei kann folgendes konfiguriert/eingegeben werden:
![]() Wenn alles richtig konfiguriert wurde, sollte das Modul nun einsatzbereit sein. Beim Testen muss man jedoch eine wichtige Sache wissen, die leider nicht im Manual stand und ich deshalb einige Stunden mit der Fehlersuche beschäftigt war: Eine SMS wird erst ca. 3 Minuten nach dem Auftreten eines Alarm verschickt! Ein wichtiger Punkt, der unbedingt beachtet werden muss, ist die Signalstärke des Handynetzes (die Stärke des Signals wird übrigens ebenfalls am Controller angezeigt). Da nun leider, wie ganz am Anfang geplant, keine externe Antenne vorhanden ist, ist man mit der Aufstellung des Moduls auf den Radius eines normalen USB-Kabels beschränkt (1,5m). Man kann also zuerst einmal mit dem Handy in etwa den Empfang austesten, was aber leider auch keinen 100%'igen Empfang des SMS-Moduls garantiert. Dazu eine Geschichte: Ich habe mir zuerst eine "Billighandywertkarte" eines Anbieters mit dem angeblich besten Netz gekauft. Leider konnte damit keine Verbindung mit dem Handynetz hergestellt werden (eine blinkende rote Lampe auf dem Modul zeigt ein Problem mit dem Empfang an). Daraufhin kaufte ich mir eine Wertkarte eines anderen Betreibers (ein Billiganbieter, der eigentlich ein Netz eines großen Anbieters mitverwendet). Auch hier konnte keine Verbindung hergestellt werden. Nun versuchte ich es ein letztes Mal und kaufte mir die dritte Wertkarte - und zwar war es die Wertkarte des Anbieters, der sein Netz dem letzten Billiganbieter zu Verfügung stellt. Siehe da, das SMS-Modul funktioniert hervorragend. Ich hatte bei allen Anbietern am Handy dieselbe Empfangsstärke, trotzdem konnte ich nur mit einer SIM-Karte eine korrekte Verbindung aufbauen. Warum die Billighandywertkarten nicht funktioniert haben, kann ich nicht sagen - entweder sind diese SIM-Karten irgendwie gesperrt, oder der Netzbetreiber schränkt die Sende und Empfangsqualität der Billiganbieter etwas ein. Übrigens gibt es auf dem Controller eine Taste „P“, mit der man das Modul vorübergehend deaktivieren kann (z.B. wenn man beim Wasserwechseln einen Niveu-Sensor auslöst), damit keine SMS versendet wird. Durch längeres Drücken der Taste "P", wird das Modul resettet (wichtig, wenn man z.B. die SIM-Karte einmal entnommen und wieder eingesetzt hat). Fazit: Das Modul funktioniert einwandfrei und ich bin wirklich froh, dass es endlich lieferbar ist, da ich mich nun viel sicherer fühle. Sollte jetzt ein Stromausfall,… auftreten, kann ich innerhalb kürzester Zeit reagieren.
![]() GSM-Modul Dosierpumpen Mit den Dosierpumpen von Aquatronica kann die Dosierung von Flüssigkeiten im Aquarium vorgenommen werden. Das Modul besteht aus drei peristaltischen Pumpen, die unabhängig voneinander arbeiten und die folgenden Dosierarten erlauben:
Außerdem sind drei optionale Steckverbindungen für den zusätzlichen Anschluss von eventuellen Erregungssystemen vorgesehen, mit denen halbflüssige Substanzen verabreicht werden können (die zum Absetzen auf dem Aquarienboden neigen würden). Technische Daten Versorgungsspannung: 115 V 60 Hz - 220V 50Hz Anzahl der Pumpen: 3 Mindestauflösung: 1 ml Präzision: +- 5% ![]() Dosierpumpe Dosierpumpenzubehör Mit dem Zubehör ist ein einfacher Anschluss der Dosierpumpen an die Behälter, die die dem Aquarium zuzuführenden Wasserzusatzstoffe enthalten, möglich. Das Set umfasst 6 Schlauchanschlüsse und 2 m Schlauch, der vom Nutzer auf die gewünschte Länge zugeschnitten werden kann. Die Schläuche sind auch für die Jod-Zufuhr geeignet. ![]() Dosierpumpenzubehör Active-Hub Der Active Hub erlaubt es, an das Aquarium Controller System weitere Zubehörteile von Aquatronica anzuschließen, wenn alle Stecker an den Mehrfachsteckdosen bereits belegt sind. Der Active Hub besteht aus 6 USB-Ports und einer Buchse für den Anschluss Ihres Netzgeräts. Das mitgelieferte Netzgerät ist mit allen marktüblichen Standards kompatibel. Technische Daten I/O-Ports: 6 Versorgungsspannung: 115 V 60 Hz - 220V 50Hz Max. Betriebsstrom: 500 mA ![]() Active-Hub Software (Die Qualität der Bilder wurde zugunsten der Dateigröße verringert). Alles hier Beschriebene kann auch am Controller programmiert/eingestellt werden. Nach dem Verbinden ist folgender Bildschirm zu sehen (Das Verbinden dauert, ~45 sec.). Das Hintergrundbild kann nach belieben ausgetauscht werden (Menü: Einstellungen/Background image). ![]() Update Updates (Firmware, Software selber) sind problemlos mit der Software möglich (dazu wird eine Verbindung mit dem Internet benötigt). Die Software verbindet sich mit dem Server des Herstellers und lädt bei Bedarf die nötigen Dateien herunter. Der Updateprozess wird anschließend automatisch von der Software durchgeführt. Alternativ dazu kann man sich direkt von der Aquatronica-Homepage eine "Setup-Datei" herunterladen, die anschließend nur mehr ausgeführt werden muss. Danach muss man - falls notwendig - in der Software auf den Menüpunkt "Das Sytem wird aktualisiert" gehen. Einstellungen ![]() Hier können bequem die Grundeinstellungen vorgenommen werden. Datum/Uhrzeit: Datum/Zeit kann mit der Systemzeit synchronisiert werden Scrollzeit: Gibt die Zeit an, wie lange Messwerte am Display angezeigt werden (pH (2 sek.) --> Temp (2 sek.) --> pH (2 sek.) …) Zeitabschnitt Grafik: Bestimmt die Aufzeichnungsintervalle der Messdaten („Ein Tag“: alle 30 min. eine Messwertaufzeichnung) Passwort: Hier kann ein Passwort vergeben werden. Jede Pfeiltaste entspricht einer Zahl --> für das Passwort 0-3 muss die Pfeiltaste „oben“und „links“ gedrückt werden. Leistungseinheit ![]() Hier werden die Timerprogramme und die Blackoutfunktion eingetragen Jeder Steckdose kann ein Namen vergeben werden. Spalte "Manuell": Eine Steckdose kann manuell ein/ausgeschaltet bzw. wieder in den „Timermodus“ (also Kontrolle durch Controller) zurückgestellt werden (angezeigt mit "Handsymbolen") Sommerfunktion: (Nur für Süßwasseraquarien interessant: Die Funktion ermöglicht das Einschalten der Bodenheizung für Intervalle von fünf Minuten pro Stunde während der Sommerzeit, in der sie normalerweise nicht benutzt wird) Welleneffekt, Ebbe-Flut Effekt: (Wird von mir nicht verwenden: ermöglicht das abwechselnde Einsetzen von mehreren Pumpen mit zur Simulation von bestimmten Wasserbewegungen) Blackout Funktion: Diese Funktion ist wirklich hilfreich, da man hier definieren kann, was mit den einzelnen Steckdosen nach Rückkehr des Stroms nach einem Stromausfall passieren soll. Man kann die Zeitdauer des Stromausfalls eingeben (siehe Bild unten), nach der der Controller eine Steckdose sperren soll ("Dauer") bzw. wie lange eine Steckdose nach Zurückkehren der Stroms gesperrt bleiben soll ("Wartezeit"). Damit lässt sich nach einem längeren Stromausfall das Einschalten der Förderpumpe im TB mit abgestorbenen Algen unterbinden, damit das belastete Wasser nicht ins Aquarium gepumpt wird. Zukünftig wird es auch möglich sein, mit Hilfe des Ethernet-Moduls bzw. GSM-Moduls über einen Stromausfall benachrichtig zu werden! ![]() Klickt man auf eine Steckdose (hier bereits mit Namen versehen: "HL Weiß, "HL Blau", usw.), erscheinen die entsprechenden Timerprogramme (mehrere Timerprogramme möglich - siehe Bild unten). Es kann vorgegeben werden, von "wann bis wann" und an welchem Tag die Steckdose eingeschaltet werden soll bzw. alternativ auch ein Ein/Ausschaltwechselintervall festgelegt werden (ON: 1 Stunde – OFF: 3 Stunden) ![]() Funktionstasten ![]() Sehr praktisch, um schnell eine Steckdose zu deaktivieren. Ein Beispiel: Wenn man einen Wasserwechsel durchführt, will man natürlich, dass die automatische Nachfüllanlage nicht einschaltet wird (Niveausensor). Man müsste sich theoretisch durch Untermenüs klicken, um die Steckdose auszuschalten. Nun kann man aber z.B. der Pfeiltaste „oben“ die Funktion „Schalte Steckdose für Osmosewasserpumpe aus“ zuteilen. Wenn man jetzt 3 Sekunden lang auf die Taste drückt, wird die Steckdose ausgeschaltet und nach neuerlichem Drücken wieder aktiviert (die Aktivität dieser Funktion wird natürlich grafisch am Display des Controllers angezeigt, damit man nicht darauf vergisst). Weiters gibt es neben dem Modus "Switch" (oben beschrieben) noch "Nach Zeit" und "Taste". Bei "Nach Zeit" wird die Funktion nach einer vorgegeben Zeit ausgeführt, bei "Taste" wird die Funktion nur ausgeführt, so lange die Taste gedrückt wird. XY Programme ![]() Hierbei handelt es sich um eine neue Funktion des Computers. Hier können 2 verschiedene Ereignisse 1-3 verschiedene Aktionen aktivieren (diese boolschen Verknüpfungen dürften, soweit ich weiß, recht einzigartig unter den AQ-Computern sein). Im Beispiel oben werden 10 ml Wodka dosiert, wenn 1. die Temperatur größer ist, als die in der Kurve eingestellte und 2. der pH-Wert kleiner als 7,5 ist (macht nicht wirklich Sinn, soll nur ein Beispiel sein :-) ). Welche Funktion nun "Save Settings" und "Maximum activation time" und "Buffer" hat. ist mir noch nicht ganz klar, wird sich aber sicher noch klären (es gibt noch keine Dokumentation zu "XY Programme"). Kalender (alter Name: Rubrik) ![]() Hier wird eine, von mir lang ersehnte, Funktionalität bereitgestellt --> man kann Termine eingeben, deren Text dann zum vorgewählten Zeitpunkt am Display mit oder ohne Signalton erscheint. Nun vergesse ich endlich nicht mehr meine Ballingflüssigkeiten nachzufüllen, Lampen zu wechsel, Zusätze zuzugeben usw. Es können sowohl "einmal" als auch sich "wiederholende" Termine eingegeben werden. Temperatur ![]() Hier werden alle von der Temperatur abhängige Vorgänge programmiert. Alarm: Sollte die aktuelle Temperatur unter bzw. oberhalb der angegebenen Temperatur liegen, ertönt ein akustisches Signal mit Ausgabe der Warnung am Display (es ist auch möglich, nur eine visuelle Warnmeldung ausgeben zu lassen) Programme: Es ist möglich, als Referenztemperatur entweder eine fixe Temperatur oder eine Temperaturkurve vorzugeben (siehe unten). Die Temperaturkurve ermöglicht die Aquarientemperatur alle 2 Stunden zu ändern - also ein individueller Temperaturverlauf (Tag/Nachtverlauf). Mit "Delta min" und "Delta max" ist es möglich, Hysteresen zu aktivieren. (Eine Hysterese kann verhindert, dass sich eine Steckdose dauernd Ein- und Auschalten. Als Beispiel sei ein Heizstab gennant: bei 24,9°C: Heizstab "an", bei 25,0°C: "aus", bei 24,9°C wieder "an",…). Bei der oben im Bild zu sehenden Konfiguration (die unten stehende Temperaturkurve miteinbezogen), schaltet sich der Heizstab bei 24,7°C ein und heizt bis 25,0°C (Delta min). Sollte die Temperatur dann über 25,6°C ansteigen, schaltet sich der Lüfter ein, der das Wasser wieder bis 25,0 runterküht (Delta max). Es können mehrere "Programme" angelegt werden. ![]() Kalibrieren: Ein wichtiges Feature, mit dem man die Temperaturanzeige auf eine Referenztemperatur kalibrieren kann - d.h. man misst mit einem genauen Thermometer die aktuelle Temperatur und korrigiert den angezeigten Wert. Somit ist sichergestellt, dass die angezeigt Temperatur der wahren Temperatur entspricht und somit Messfehler ausgeschlossen werden. Ab Version 7.0 ist es nun auch möglich, die Kalibrierung zu löschen. ![]() ![]() Temperatursonde Niveau ![]() Bei dieser Sonde war ich zwar am Anfang etwas skeptisch, da es theoretisch -durch die Bauweise- leicht zu Störungen kommen kann (Algen, Ablagerungen, Schnecken, usw.). Jedoch muss ich mittlerweile zugeben, dass ich bis jetzt, obwohl ich sie seit 4 Monaten noch nie geputzt habe, noch überhaupt keine Probleme hatte (obwohl eine Lichtquelle und Schnecken in meinem Technikbecken vorhanden sind). Aber vielleicht wird es in der Zukunft ein anderes System (z.B. optisch) geben, das auch die letzten Unsicherheiten beseitigt. Alarm: Hier kann angegeben werden, ob es eine Alarmmeldung/Signalton bei der Schwimmerstellung "NIV1 (unten)" bzw. "NIV2 (oben)" des Niveausensors geben soll. Die beiden Stellungen können auch anders benannt werden (z.B. NIV1 --> "Niedrig" bzw. NIV2 --> "Hoch"). Programme: Hiermit wird konfiguriert, was passieren soll, wenn die untere Stellung bzw. obere Stellung erreicht wird und wie lange die Steckdose maximal aktiviert bleiben soll. Dies ist sehr praktisch, um etwa ein Trockenlaufen der Osmosewasserförderpumpe zu verhindern. Was mir hier noch fehlt, wäre die Möglichkeit, die "Empfindlichkeit" einstellen zu können --> "nach wie vielen Sekunden aktiviert sich die Steckdose". Das könnte interessant sein, wenn man Wasseroberflächenbewegung hat und sich der Niveausensor daher dauernd ein- und ausschaltet. Jedoch gibt es bei mir im Technikbecken kein Problem damit, da die Wasseroberfläche absolut ruhig ist. Seit der Softwareversion 7.0 gibt es nun neben der maximalen Aktivierungszeit des Programms eine neue Einstellung "Mindestzeit Programmdauer" --> hier wird angegeben, wie lange ein Programm mindestens dauern soll. ![]() Niveausonde mit Halterung pH Siehe "Temperatur" (selbe Einstellungsmöglichkeiten) Bei der Elektrode handelt es sich um eine Gelelektrode, die zwar nicht gewartet werden muss (KCl nachfüllen), jedoch eine deutlich längere Ansprechzeit im Vergleich zu einer normalen "Glaselektrode" hat, was jedoch für den Einsatz im Aquarium kein Problem darstellt. Kalibrieren muss ich sie -zur Zeit- etwa einmal pro Monat. Wie oft im Vergleich eine Glaselektrode kalibriert werden muss, kann ich nicht sagen. Jedoch werde ich eventuell später einmal auf einen anderen Elektrodentyp bzw. Hersteller umsteigen, da ein Wechsel kein Problem sein dürfte (das Interface verfügt über einen BNC-Stecker). Die Elektrode wird mit zwei Pufferlösungen kalibriert (original pH 4.0 und 10.0). Es ist aber auch möglich, Puffer anderer Hersteller bzw. selbst hergestellten Puffer (z.B. Boratpuffer) zu verwenden, da die Kalibrationspunkte frei gewählt werden können (in 0,10-Schritten). Ob die Messwerte der pH-Elektrode temperaturkorrigiert werden, kann ich nicht sagen - glaube es jedoch nicht. Ist aber nicht wirklich wichtig, da sich der pH-Wert nur geringfügig mit der Temperatur ändert. ![]() pH-Elektrode Leitwert (in Software "Leitfähigkeit") Siehe "Temperatur" (selbe Einstellungsmöglichkeiten) ![]() Die Leitwert-Elektrode hatte ich zum Zeitpunkt dieses Berichts erst 2 Tage im Einsatz. Ich möchte aber dennoch meine bisherigen Erfahrungen mitteilen: Ich habe zuerst versucht, die Elektrode mit der originalen 52mS/cm Kalibrationslösung zu kalibrieren, jedoch kamen mir dabei "komische Werte" heraus. Ich habe gar nicht weiter nach einem "Fehler/Bedienungsfehler" gesucht, sondern gleich die Elektrode mit meinem AQ- Wasser kalibriert. Das lief folgendermaßen ab: Dichte meines Aquariumwassers mit Hilfe eines Pyknometers und Analysenwaage genau bestimmt und auf 25,0 °C umgerechnet (1023,4 mg/L) - (es kann zur Bestimmung der Dichte natürlich auch ein genaues Refraktometer verwendet werden). Danach die Elektrode auf diesen Wert kalibriert. Nach einem Wasserwechsel am nächsten Tag wurde die "wahre" Dichte noch einmal gemessen und mit dem angezeigten Wert verglichen --> beide 1023,2 mg/L (bei 25,0°C) - also absolut genau (auch der Messwertverlauf über Nacht)! Eigentlich sollte die Elektrode ein paar Tage im AQ-Wasser gelagert werden, bevor man genaue Messungen machen kann, das war aber anscheinend bei mir nicht notwendig. Die Elektrode besitzt eine automatische Temperaturkompensation (nicht über die Temperatursonde), die eine konstante Dichteanzeige bei unterschiedlichen Temperaturen ermöglicht (auch PSU, mS/cm) --> bei 25°C als auch bei 28°C wird eine Dichte von 1023,3 mg/l (bei 25°C) angezeigt. Angezeigt werden können "mS/cm", "PSU (Salinität)", "spezifische Dichte" und die "Dichte (g/L)". ![]() Leitwert-Elektrode Update 10.04.08 Ich konnte nun die Leitwert-Elektrode (genauer gesagt mittlerweile 3 Stück) über einen langen Zeitraum testen und muss leider sagen, dass es Aquatronica bis jetzt nicht geschafft hat, eine über einen längeren Zeitraum funktionierende Elektrode zur Verfügung zu stellen. Das Problem bei der Elektrode ist, dass sich mit der Zeit wahrscheinlich Eisen usw. durch die Gleichspannung an den Metallringen ablagert und so keine genaue Messung mehr möglich ist. Am Anfang kann man noch versuchen, die Ablagerungen von den Ringen zu entfernen, jedoch nach einiger Zeit funktioniert auch das nicht mehr und die Elektrode muss ausgetauscht oder entsorgt werden. (Dieses Problem wurden durch viele andere Benutzer bestätigt). Angeblich arbeitet aber Aquatronica an einer neuen Elektrode, die dieses Problem nicht mehr haben soll! "Livewertanzeige" und aktueller Status der Steckdosen ![]() Messwertkurven ![]() In diesem Fenster können aufgezeichnete Messwerte grafisch dargestellt und exportiert werden (in eine Textdatei, die z.B. in eine Tabellenkalkulation importiert werden kann). Auch die gleichzeitige Anzeige von zwei Kurven ist möglich. Wenn man sich mit der Maus über einem Datenpunkt befindet, wird die genaue Uhrzeit mit dem entsprechenden Messert angezeigt. Aufzeichnung der Daten / Speicher Der Computer ermöglicht es, die Messdaten (Temperatur, pH-Wert, usw.) für einen Tag, eine Wochen und ein Monat aufzeichnen zu lassen. Im Tagesintervall wird alle 30 Minuten ein Messwert gespeichert, das jedoch nur für die letzten 24 Stunden -danach werden die ersten Werte überschrieben. Das kommt daher, da der Speicher anscheinend nur 48 Messpunkte (Kanal) speichern kann. In den anderen Modi sind die Aufzeichnungsintervalle noch größer (habe es zwar nie getestet, aber beim der "Woche" müsste das Speicherintervall 3,5 Stunden und beim "Monat" 105 Stunden betragen). Nun, die 30 Minuten im "Tagesmodus" finde ich persönlich viel zu wenig (über die anderen Modi sag ich mal nichts :-) ), da eigentlich ein Aquariencomputer in der Lage sein sollte, genauer aufgelöste Messwertverläufe anzuzeigen (z.B. für einen Kalkreaktor) bzw. mehr Messwerte über einen längeren Zeitraum zu speichern um Trends genauer analysieren bzw. Veränderungen bei "Experimenten" verfolgen zu können. Ich hoffe sehr, dass sich die Entwickler des Aquatronica’s etwas einfallen lassen werden, um diesen Mangel zu beheben. Gespeichert werden die Messwerte des Temperatursensors, soweit ich feststellen konnte, auf der Leistungseinheit und die der pH-Elektrode und Leitwert-Elektrode auf dem pH/Leitwert-Interface. |
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| Aktualisiert ( Samstag, 19. April 2008 um 10:37 ) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||









































